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Benoît Grunewald bei der Bearbeitung seines ‚heiligen Feuers‘.

Künstlerisches Konzept

Auf der Erforschung der in der Materie enthaltenen Kräfte beruhend, sucht Benoît Grunewald, ihren unsichtbaren Anteil zu offenbaren: jene stille Energie, die uns mit dem Lebendigen verbindet. Der Verlust dieser ursprünglichen Verbindung im digitalen Zeitalter bietet uns die Möglichkeit, zu uns selbst wiedergeboren zu werden, indem wir unsere Menschlichkeit neu besetzen.

Inspiriert von der rohen Schönheit dessen, was uns umgibt, hinterfragt er deren scheinbare Banalität, ihre Prekarität und unsere eigene Zerbrechlichkeit. Aus einem intimen Dialog zwischen Natur und Geist geboren, stützen sich seine Schöpfungen auf dieses zarte Band, das fähig ist, uns uns selbst zu offenbaren.

Der Betrachter betrachtet nicht mehr nur, er nimmt durch die Vibration und die Erinnerung der Elemente das Echo seiner eigenen Natur wahr. Das Werk wird dann zum Spiegel und Durchgang, ein stilles Gebet an das, was uns übersteigt.

Benoît Grunewald, gelehnt an eine Sandsteinskulptur, die das Straßburger Münster darstellt (Jardin des Deux Rives, Kehl).

Biografie

In seiner Jugend träumte Benoît G. davon, Fotograf oder Filmregisseur zu werden. Daran gehindert, wandte er sich der Emanzipation junger Menschen durch die Lehrtätigkeit zu, pflegte jedoch weiterhin seine Leidenschaft für das Bild.

2018 entdeckte er einen bezaubernden Flussabschnitt, der von Unrat verschmutzt war. Die Emotion, die er angesichts dieses beschmutzten Anblicks empfand, wurde zum Auslöser. Getrieben von der zwingenden Notwendigkeit, den Ort seiner ursprünglichen Schönheit zurückzugeben, begann er mit der Reinigung und entdeckte wahre Schätze: scheinbar totes Holz.

2023 schuf er seine ersten Installationen und knüpfte dabei wieder an die kreative Fotografie an, die er seit seiner Adoleszenz brachliegen lassen hatte. Seither setzt er seine Forschungen über unser Verhältnis zum Realen und zum Unsichtbaren fort, angetrieben von einem intensiven Wunsch, seine wahre Identität zu erobern.

In letzter Zeit

2025 

„An sich selbst sterben, um zum Selbst geboren zu werden“ 

St.-Georgs-Kirche, Haguenau, Frankreich

2025 

„Die Welt durch den Mythos wieder verzaubern“ 

Galerie du Coucou Palace, Senones, Frankreich

2024

Festival Art et Nature (Kunst- und Naturfestival)

Les Voivres, Frankreich

Bald

2026 (21. Juni – 19. Juli)

Salon für Malerei und Skulptur

Bourbonne-les-Bains, Frankreich

2026 (5.–6. September)

Internationales Festival „Kunst und Kulturerbe“

Luxeuil-les-Bains, Frankreich

2026 (17.–20. September)

Internationales Festival für zeitgenössige sakrale Kunst

Reims, Frankreich

2026 (25.–27. September)

Festival „Erde, Natur und mehr“

Contrexéville, Frankreich

+33 (0) 6 98 88 29 26

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